Haarige Geschichten
Kurzgeschichte - Haar, Haare, Frisur, Friseur, Haarfarben, blond, Blondine, Rothaarige, Glatze, Haarausfall, Bart, Rasur, Zöpfe, Locken, Dauerwellen ...

Unser Buchtipp

Abenteuer im Frisiersalon

Abenteuer im Frisiersalon
Hrsg. Ronald Henss
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 978-3-9809336-0-5

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Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors.

Feenzauber

© Ulrich Burger

Herbert ist schon ein armer Kerl. Gestern feierte er seinen 35. Geburtstag - und wer feierte mit ihm? Niemand. Ganz alleine war er an diesem so besonderen Tag. Na ja, ganz stimmte das nicht. Auf der Arbeit war er geblieben. Ging seiner gewohnten Arbeit nach. Die er übrigens mit großem Erfolg erledigte. Zehn Jahre war er nun in dieser Firma angestellt und zweimal wurde seine Position höher gestellt. Was kein Wunder war. Rücksichtslos schob er seine Kollegen zur Seite, damit er die bessere Stelle bekam. Niemand in der Firma konnte ihn leiden, weil er so ein unmöglicher Kerl war. Der nicht mit Menschen umzugehen wusste. Doch seine Aufstiegsmöglichkeiten waren dadurch sehr gut. Die großen Bosse sahen es gerne, wenn jemand seine Ellbogen benutzte. Es machte Herbert auch viel Freude seiner Arbeit nachzukommen. Das einzige aber in seinem Leben, was ihn zutiefst störte, bis auf seine Kollegen natürlich, war, dass er in diesem Alter noch immer alleine lebte. Herbert schob es nicht auf seinen zeitintensiven Job oder auf seine aggressive Art. Nein, so weit dachte er nicht. Für ihn war sein kahler Kopf an seiner Einsamkeit schuld. Welche Frau mochte schon einen Mann mit Glatze? Also Herbert kannte keine.

Bei manchen Männern sah ein haarloses Haupt wohl sehr gut aus, aber doch nicht bei Herbert. Er schämte sich dafür. Deswegen zog er sich immer zurück in seine vier Wände. Es machte ihm zu schaffen. Eine Perücke wollte er nicht. Das sah noch viel schlimmer aus. Achselhaare wollte Herbert sich auch keine auf den Kopf pflanzen lassen. Wie sähe das denn auch aus?

Nein, lieber blieb er zu Hause und hatte seine Ruhe. Oder eine Mütze half ihm beim verstecken seines Problems.

Heute war Sonntag. Im Fernsehen lief nichts Besonderes und im Internet zu surfen hatte Herbert keine Lust. Dösend lag er auf der viel zu harten Couch herum, als ihm plötzlich das Geburtstagsgeschenk einfiel, das er gestern im Briefkasten fand. Jemand Unbekanntes hatte es ihm zukommen lassen. Völlig vergessen hatte er es. Auf dem Sideboard im Wohnzimmer hatte er es liegen lassen.

Die Neugier packte ihn nun und er nahm sich das kleine Päckchen von dem Sideboard, setzte sich damit wieder auf die Couch und betrachtete es kurz. Als würde er so erkennen, wer ihm dieses außergewöhnliche Paket geschickt hatte. In einem merkwürdigen Blau mit kleinen funkelnden Sternen drauf, so war es verpackt worden. Die Sterne schienen ihm zuzufunkeln.

Was wohl darin sein mag, fragte er sich.

Achtlos riss er die Verpackung auf. Eine kleine Holzschachtel kam zum Vorschein. Sie ähnelte einer Truhe, nur in Miniaturformat. Als würde sie in ein Puppenhaus gehören. Jetzt wurde ihm doch seltsam zumute. Vorsichtig öffnete Herbert die kleine Schachtel. Im selben Augenblick schall ihm eine himmlische Melodie entgegen. Nur kurz war sie zu hören. Wie eine Ankündigung auf etwas, so hatte es den Eindruck gemacht.

Ein Zettel lag in der Box. Herbert nahm ihn heraus und las was darauf in glitzernder Schrift stand:

Lieber Herbert,
ich habe deinen innigsten Wunsch erhalten. Da du ein schrecklicher Mensch bist, ich dir aber gerne deinen Wunsch erfüllen möchte, habe ich eine Aufgabe für dich, damit du endlich ein neues Haupthaar erlangst:
Sei einfach mal nett zu anderen. Das ist deine Aufgabe.
Wenn du dies befolgst, wirst du den Erfolg bald sehen.

Statt einer Unterschrift war ein funkender Stern daruntergesetzt worden. Herbert hatte den Eindruck wenn man das Papier in einem bestimmten Winkel hielt, konnte man die Wörter "Deine gute Fee" in dem Stern erkennen. Nachdem er den Brief gelesen hatte, bemerkte er den Spiegel unterhalb des Deckels. War da vorher schon ein Spiegel gewesen? Herbert konnte sich nicht daran erinnern. Einen Blick musste er hineinwerfen und was er sah überraschte ihn. Da sah er sich. Mit Haaren auf seinem Kopf. Dunkles volles Haar zierte sein Haupt. Wie gut ihm das stand. Mit seiner Hand strich er über seinen Kopf. Spürte nur seine Haut, kein Haar.

Plötzlich warf er wütend das Papier in eine Ecke und die Kiste gleich hinterher. Jemand wollte sich auf seine Kosten lustig über ihn machen. Anders konnte es nicht sein. Das Fass war übergelaufen. Ab jetzt gab es keine Gnade mehr für seine Kollegen. Ab heute würde er jedem feindselig entgegentreten. Niemand, aber auch niemand wird sich je wieder über Herbert Herr lustig machen. Er sehnte schon den nächsten Arbeitstag herbei. Konnte es gar nicht erwarten, den anderen eins auszuwischen. Seine Kollegen werden schon sehen, was sie von dieser Aktion haben!

Der nächste Tag war angebrochen und Herbert war immer noch sauer. Schnell und voller Anspannung im Körper lief er hastig über den Flur seiner Arbeitsstelle.

"Guten Morgen!", grüßte ihn Frau Milly, eine Kollegin freundlich.

"Was soll an dem Morgen gut sein?", grieskrämte er sie an.

Da kam schon der Nächste an ihm vorbei "Und wie ist die Lage?", fragte Pascal ihn und lachte Herbert an.

"Die Lage? Wie die Lage ist? Halt bloß dein dummes Mundwerk sonst …"

Sein Kollege hob abwehrend die Hände und ging einige Schritte zurück "Ist ja schon gut", dann ging dieser schnell seines Weges und streifte Frau Milly dabei. Fast wäre sie umgefallen, doch Pascal hatte sie noch rechtzeitig auffangen können.

In seinem Büro angekommen, ließ Herbert sich erst auf seinen Stuhl fallen. Ein merkwürdiger Juckreiz hatte ihn befallen. Bläuliche Flecken bildeten sich auf seiner Hand und an seinem Hals würden sie wohl auch sein, denn dort juckte es ihn am meisten.

Das Telefon klingelte "Becker hier. Wie sieht es mit Ihren Akten aus? Sind sie fertig? Ich brauche sie in zwei Stunden auf meinem Tisch." Oh je, es war der Oberboss. Herbert hatte die Unterlagen nur bis zur Hälfte fertig "Ich hatte keine Lust sie fertigzustellen. Hatte andere Probleme. Wenn Ihre Geschäftspartner nicht warten können, dann haben sie eben Pech gehabt." Herbert knallte den Hörer auf.

Hatte er das eben wirklich gesagt? Er? Herbert? Der bestrebt war aufzusteigen? Das würde ihm sicherlich nicht dabei helfen. Der Juckreiz wurde größer.

Es klopfte an der Tür "Herr Herr?", seine Sekretärin lugte an der Tür vorbei, nachdem sie sie ein wenig geöffnet hatte.

"Was?", maulte Herbert sie an.

"Ich wollte nur fragen …"

"Verschwinden Sie! Ich habe es satt, dass immer nur jeder Fragen an mich hat. Warum kann ich nicht mal Fragen haben?"

Sichtlich Betroffen schloss sie wieder die Tür und Ruhe kehrte in das Büro.

Sein Juckreiz steigerte sich nun ins Bodenlose. Seine Hände und Arme waren über und über mit blauen Flecken versehen. Was konnte das sein? Herbert hatte den Eindruck, je mehr er mit anderen meckert umso größer wurde sein Problem. Er musste zu einem Arzt. Sofort.

"Ich bin beim Arzt", sagte Herbert, als er an seiner Sekretärin vorbeihuschte.

Der Arzt saß ratlos vor Herbert. Sagte nichts. Hatte nur einen Finger an seinen Mund gelegt. Was höchstwahrscheinlich nachdenklich aussehen sollte.

"Wenn Sie keine Ahnung von Ihrem Job haben, dann sagen Sie es mir. Dann suche ich mir einen kompetenten Arzt", meckerte Herbert und spürte sofort wie sich sein Ausschlag vermehrte.

Natürlich hatte der Arzt ihn der Praxis verwiesen, nachdem Herbert einfach nicht aufgehört hatte den Arzt zu beleidigen.

So ging der Tag vorüber. Nichts besserte sich. Herbert legte sich ins Bett und schlief ein. Als er am nächsten Tag aufwachte, war er schweißgebadet. Ein seltsamer Traum war ihm in der Nacht begegnet. Seine Flecken und das Jucken würden verschwinden, sobald er etwas Nettes tat. Warum eigentlich nicht? Sagte er sich. An jemand Fremden würde er es ausprobieren. Schnell machte er sich frisch, zog sich an und ging hinaus um es auszuprobieren.

Ein Zeitungskiosk war genau das Richtige. In so etwas würde er normalerweise nie hineingehen. Die stickige, verqualmte Luft in diesen kleinen Läden war ihm einfach zuwider. Gerade wollt er die Tür öffnen, da kam ihm eine alte Frau in die Quere "Ich war zuerst da", sagte sie frech. Herbert wollte ausfallend werden, denn die alte Dame wirkte sehr unverschämt, als er sich an seinen Traum erinnerte. Okay, jetzt hatte er die Gelegenheit sich zu beweisen.

"Sind Sie Krank? Sie haben überall eklige Flecken", die Frau sah ihn angewidert an. Was ging das sie an? In Herbert stieg eine Wut auf, aber er beherrschte sich, wollte unbedingt wissen, ob sein Traum kein Zufall war "Darf ich Ihnen die Tür aufhalten?", quetschte er durch seine zusammengepressten Zähne hindurch.

"Das ist wohl auch das Mindeste", gab sie ihm zur Antwort und stolzierte an ihm vorbei in den Laden hinein. Herbert starrte auf seine Hand. Doch die Flecken vergingen nicht. Nachdem er sich im Laden mehrere Zeitungen gekauft hatte, wünschte er dem Verkäufer einen schönen Arbeitstag und weiterhin viel Erfolg mit seinem kleinen, netten Laden.

Aus dem Laden wieder draußen, bemerkte Herbert, dass sein Jucken aufgehört hatte. Einige blaue Flecken waren auch verschwunden. Hatte sein Traum wirklich einen Wahrheitsgehalt? Musste er wirklich nur nett sein? Würde das seine Probleme lösen? Ein seltsamer Gedanke. Aber warum sollte es nicht so sein? Einen Tag lang konnte er ruhig mal nett sein.

Umgehend beschloss er auf die Arbeit zu gehen, um seinen Erfolg zu bestätigen. Kaum war Herbert dort, kam ihm wie immer Frau Milly entgegen. Sie sah ihn missmutig an, dann aber direkt auf den Boden und versuchte schnell in einem Bogen an ihm vorbei zu laufen.

"Einen schönen guten Tag wünsche ich Ihnen", sagte Herbert zu ihr.

Frau Milly blieb verblüfft stehen. Sah ihn mit großen Augen an "Guten Tag."

"Es tut mir leid, wie ich Sie immer behandelt habe. Ich entschuldige mich für mein Verhalten und strenge mich an, in Zukunft besser mit ihnen umzugehen. Wären Sie damit einverstanden?"

"Ähm, natürlich."

"Und die habe ich Ihnen noch schnell auf dem Weg hierher besorgt." Herbert zog hinter seinem Rücken einen kleinen Blumenstrauß hervor und überreichte ihn Frau Milly. Immer noch verwundert und etwas verschämt wegen dieser Geste, stand sie da und brachte kein Wort heraus.

Herbert lächelte "Bis später", dann ging er weiter.

"Ah hallo Pascal", schon hinter der nächsten Tür traf er ihn.

"Was willst du dieses Mal?"

"Einen Vorschlag möchte ich dir machen."

"Möchtest du mir an mein Schienbein treten, oder einfach nur eine Ohrfeige verpassen?"

"Nein. Wo denkst du hin? Zum Essen möchte ich dich einladen. Als Wiedergutmachung für den Ärger, den ich immer mache."

"Aber dann musst du ein ziemlich großes Essen ausgeben."

"Einverstanden!"

"Was ist los mit dir? Hast du in Freundlichkeit gebadet?"

"Nein. Ich möchte einfach nur nett sein. Wegen dem Essen melde ich mich dann noch mal bei dir.

"Einen schönen Tag noch."

"Dir auch."

Herbert spazierte in sein Büro. Das Jucken hatte vollkommen aufgehört. Die Flecken waren auch verschwunden. Gut fühlte er sich. Um nicht zu sagen beflügelt. Durch die Sprechanlage rief er seine Sekretärin herein. Vorsichtig kam sie die Tür herein "Sie wünschen mich zu sprechen", sagte sie leise. In Angst etwas Falsches zu äußern.

"Ja. Bitte setzten Sie sich. In Anbetracht dessen, dass Sie eine so unermüdliche Arbeiterin für mich darstellen, möchte ich ihnen endlich einen kleinen Lohn für Ihre große Mühe geben. Immer machen Sie Überstunden, sind pünktlich an Ihrem Platz und machen nur wenig Pause. Eine solche Leistung muss einfach belohnt werden. Ich habe entschieden, dass Sie zwei zusätzliche Tage Urlaub erhalten und eine kleine Lohnerhöhung obendrauf, in der Hoffnung, dass sie damit einverstanden sind."

"Natürlich bin ich damit einverstanden, Herr Herr. Ich hatte mit so etwas überhaupt nicht gerechnet. Vielen, vielen Dank."

"Sagen sie nichts. Das habe ich gerne gemacht."

Seine Sekretärin stand auf und ging wieder an ihre Arbeit, die sie als Sekretärin machen musste.

Herbert spürte eine unbändige Freude in sich aufsteigen. Ein solches Gefühl hatte er in seinem ganzen Leben nicht gehabt. Einen Handspiegel zog er aus seiner Schublade und betrachtete sich. Was er sah, konnte er nicht glauben. War der Brief also doch kein Scherz seiner Kollegen gewesen. Der Traum war auch keine Einbildung. Haare schossen aus seinem Kopf. Nur vereinzelt, aber sie kamen. Die Euphorie packte ihn. Nur noch Gutes wollte Herbert tun. Er rief gleich seinen Chef an entschuldigte sich für sein Verhalten und legte ihm alle Unterlagen vor, die verlangt wurden. In seiner Pause eilte er zu seinem Arzt und teilte ihm mit wie leid es ihm tat, was er zu ihm gesagt hatte.

Herbert strich mit seiner Hand über seinen Kopf und er konnte schon spüren, dass sein Kopf voller stoppeliger Haare war. Die Glatze war weg. Er hatte sich bei allen, die er schlecht behandelt hatte, entschuldigt. Wie sollte es nun weitergehen? Eine innere Stimme flüsterte es ihm zu. Einfach weitermachen sollte er. Gutes tun. Nett zu den Menschen sein. Nie mehr meckern. Außer es wäre gerechtfertigt. Gefühlt, getan. Mit neuem Selbstvertrauen ging er durch die Stadt. Die Haare auf seinem Kopf gaben ihm Kraft und eine Freude, wie er sie noch nie erlebt hatte. Ihm kam es schon so vor, als würde manche Frau sich nach ihm umdrehen. Herbert ließ sich nicht beirren. Lachte fremde Menschen an. Hielt ihnen die Tür auf, gab dem Kellner großzügiges Trinkgeld und war niemals böse einem anderen gegenüber. Seine Haare schossen nur so aus seinem Kopf heraus. Bis zu seinen Schultern hingen sie schon. Einen Friseur wollte er nicht aufsuchen. Dafür hatte Herbert viel zu lange auf so einen Tag gewartet. Der Tag an dem er wieder Haare haben würde.

Jetzt ist es schon drei Jahre her, als Herbert sein Prachthaar erhielt. Sie dürfen raten was in dieser Zeit passiert ist.

Nein, Herbert hat seine Haare nicht verloren. Immer noch trägt er sie voller Stolz. Nur etwas kürzer. Ein pfiffiger Schnitt machte ihn ziemlich attraktiv. Was dazu geführt hatte, dass sich eine Frau in ihn verliebt hatte. Und zwar … Sie dürfen wieder raten … Frau Milly war es, die seine Frau wurde. Ja, Sie haben richtig gehört. Herbert und Frau Milly, die jetzt natürlich Frau Herr heißt, haben sich vermählt. Und das war noch nicht alles. Vor einem Jahr haben sie einen gemeinsamen Sohn bekommen.

Herbert war nie wieder böse zu anderen Leuten. Immerzu war er nett und zuvorkommend. Die Firma in der er arbeitet hatte Herbert auch ganz übernommen. Der Chef war abgetreten und hatte die Firma Herbert überschrieben. Einen so netten und kompetenten Chef würde diese Firma nicht wieder bekommen, hatte Herr Becker zu ihm gesagt.

Für sein prachtvolles Haar erntete Herbert von allen Seiten großes Lob. Als Haarmodel wurde er auch engagiert. Bei diesem Job verdiente er gar nicht mal so schlecht.

Herbert hatte seine Lektion gelernt und zum Dank hatte er viel Erfolg in seinem Leben. Und das alles nur, weil er sich Haare wünschte.

Sollte einmal eine kleine Kiste mit einer Botschaft auf einem Zettel zu Ihnen ins Haus kommen, dann bitte befolgen sie diesen Rat. Es kann nur gut ausgehen.

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt. Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors.

Eingereicht am
14. Januar 2008

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Ein haariges Lesevergnügen


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