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Kindergeschichten Märchen Sagen Geschichte Erzählung Kindergeschichte

Alles kann sich ändern

© Thamar Böhm


1. Kapitel
Als Yvonne nach Hause kam, war ihre Mutter schon da. Sie sah aus ziemlich sauer aus. So als könnte Yvonne gleich eine Standpauke zu hören bekommen. Doch nichts dergleichen. Plötzlich sah sie Tränen in den Augen der Mutter. Sie ging auf ihre Mutter zu, die mittlerweile in Tränen ausgebrochen war und irgendwas von Andree erzählte, was aber unverständlich war. Andree war Yvonnes Vater. Und sie erzählte irgendwas von Tina (ihrer besten Freundin).Yvonne zog ihre Mutter ins Wohnzimmer und setzte sie aufs Sofa. Dann kochte sie einen Cappuccino für sich und ihre Mutter. Langsam beruhigte sich ihre Mutter, die übrigens Silke hieß, und schob eine Videokassette in den Recorder, machte an und Yvonne sah eine Knutschszene. Als der Mann das Gesicht der Kamera zuwendete, erkannte Yvonne ihren Vater. Und die Frau war zweifellos Tina. Da hörte sie auch schon ihren Vater im Flur. Ihre Mutter beeilte sich die Kassette an ihren vorherigen Platz zu stellen und Yvonne flüsterte ihr zu, sie würde mit Andree reden. Silke schüttelte zwar den Kopf, aber als Silke an diesem tag früh ins Bett ging, ging Yvonne zu ihrem Vater ins Wohnzimmer und setzte sich wortlos neben ihn.
Nach einer Weile fragte sie: "Dad?"
"Hm?"
"kann ich mal mit dir reden?"
"hm"
Yvonne holte tief Luft und sagte dann ganz ruhig: "warum tust du uns das an?"
"was?" sagte Andreee schon viel interessierter.
"was wohl?"
"Kind ich weiß nicht wovon du redest"
"Klar! Verarschen kann ich mich selber"
"Jetzt red mal Klartext Yvonne! Okay?!"
Na gut! Wenn du meinst es von mir hören zu müssen?!"
"Ja das mein ich, weil ich weiß wirklich nicht, worum es hier geht!"
"Ich dachte du liebst Mom!!!"
"Das tu ich doch auch! Deine Mutter ist mein Ein und Alles!!"
" Erzähl mir doch keinen Scheiss Dad! Wenn Mom dein Ein und Alles wäre, wie du sagst, dann würdest du nicht mit Tina knutschen und es dann auch noch filmen. Außerdem würde kein normaler Mensch die Videokassette davon bei sich ins Regal stellen, wo jeder sie finden kann. Das ist doch eher ein Beweis dafür dass du Mom nicht mehr liebst. Gib' s doch wenigstens zu."
" Jetzt mach aber mal einen Punkt! Was erzählst du da für einen Mist?"
Er stand auf und baute sich wütend vor Yvonne auf. Yvonne blieb ganz ruhig und sagte:
" Ich sage nur die Wahrheit. Du brauchst es nicht auch noch zu leugnen. Weißt du was du Mom damit antust? Sie liebt dich nämlich im Vergleich zu dir!!!!"
Nun wurde Andree noch wütender und schrie sie an:" Ich habe weder mit Tina geknutscht, wie du es nennst, noch leugne ich etwas verdammt noch mal!!"
" Oh doch! Das t7ust du, sonst würdest du dich längst nicht so aufregen Dad!"
"Ich rege mich nur auf weil du hier irgendwelche Lügen verbreitest!!"
Das war Yvonne echt zuviel und sie ging wortlos in ihr Zimmer. Ihr Vater schrie ihr noch irgendetwas nach, was sie aber nicht mehr verstand weil sie schon in ihrem Zimmer war, wo sie schon überlegte warum ihr Vater das ganze tat und dann auch noch leugnete.
2. Kapitel
Bald darauf vergas sie das Ganze erstmal weil sie heute ihren Schwarm, den Cousin ihres Kumpels, wieder gesehen hatte. Er hieß Alex. Chris (ihr bester Kumpel) und Alex waren nicht nur Cousins sondern auch mega gute Kumpels. Und jetzt wusste sie sogar wo er wohnte: Nur 2 Dörfer weiter!! War das nicht super cool? Und heute haben sie (Yvonne und Alex) sich auch noch gut über Musik usw. unterhalten. Sie hatten denselben Musikgeschmack. Und sie hatten noch einige gleiche Interessen. Sie begann einen Brief an Alex zu schreiben doch sie warf den Entwurf sofort wieder weg. In der Nacht träumte sie von Ihm: Sie und ihre Clique ( Alex mit inbegriffen) spielten Tischfussball im Dunkeln und dort standen Yvonne und Alex nebeneinander. Sie flüsterte Ihm nach einiger Überwindung ins Ohr: "Ti amo". Das ist italienisch und heißt auf Deutsch "ich liebe dich" .Er schaute sie, so gut wie es im Dunkeln eben ging, verwundert an. Nach einer Weile sah er wieder weg. Als sie irgendwann in der Nacht nach Hause gingen (die ganze Clique), und sie bei Yvonnes Haus ankamen, flüsterte er Ihr leise und so, dass es keiner merkte, ins Ohr: "Ich dich auch". Dann wachte Yvonne auf.
3. Kapitel
Am nächsten Morgen war Wochenende und Yvonne rief, sobald sie auf war, Emely, ihre beste Freundin, an und erzählte ihr von ihrem Traum, den sie noch in allen Einzelheiten wusste. Emely kicherte über den Traum." Vielleicht wird er ja wahr." kicherte sie weiter. Haha, sehr lustig, dachte Yvonne und legte einfach auf. Das war ihr nun wirklich keine Hilfe.
Doch am nächsten Abend traf sich die Clique tatsächlich zum Kickern im Dunkeln. Die Clique bestand aus folgenden Mitgliedern: Chris, Emely, Sarah, Tim, Yvonne und seit neuestem auch Alex. Und das überraschende war, dass ihr Traum wirklich in Erfüllung ging .Yvonne ging an diesem Tag überglücklich in' s Bett und schlief mit einem Lächeln auf den Lippen ein.
4. Kapitel
Am Montag in der Schule:" Du, Emely! Du hattest recht!!!!"
" Womit denn?"
"Mit dem Traum!!!! Gestern ist der Traum haargenau so wie ich ihn dir erzählt habe wahr geworden!!!!"
"waaaaas? Wann????????"
"Na beim Tischkickern! Wie im Traum Eben."
"Hat er's dir wirklich zu geflüstert? Wie süüüüß!!"
"Ich bin soooooo Happy!!"
"Des glaub ich dir gleich! So wie du Strahlst! Aber guck mal: er ist 16 und du 14."
"Na und? Du bist doch auch mit Hannes zusammen gewesen und der war sogar 3 Jahre älter wie du."
"Ja ich weiß, aber das hat ja auch nicht lang gehalten mit dem."
"Jetzt mach mich doch nicht fertig."
5. Kapitel
Nach der Schule fuhr Yvonne heim und rief bei Chris an ob er Bock hätte mit,ihren Hunden zu laufen. Er kam mit. Aber er kam nicht allein. Alex war dabei. Also liefen sie zu dritt los. Da sagte Chris plötzlich: Hey Yvy! Ich muss dir was sagen: Ich hab mich in dich verliebt." Yvonne wurde sehr verlegten und sagte nur:" aha". Sie sah Alex von der Seite an, aber der sah aus als hätte er nichts gehört, was aber unwahrscheinlich war, da er diereckt neben den Beiden lief. "Ich würde mich mal gern mit dir allein in der Stadt treffen. z.B. am Mittwoch. Hast du da Zeit?"
Yvonne wusste nicht was sie sagen sollte denn sie war ja so halb mit Alex zusammen und der lief nebenher. Und jetzt fragte Chris sie, ob sie ein Date mit ihm haben wolle.
"Hey! Hallo! Ich hab dich was gefragt!"
"Ähhhh! Ich weiß nicht, weil Mom hat am Mittwoch Geburtstag und da ist es ein bisschen scheiße wenn ich da einfach abhaue."
"Na gut dann eben am Freitag. Geht das?"
"Na gut wenn du meinst?!"
"Ja ich will unbedingt dass wir mal alleine sind. Also ohne die Clique."
Plötzlich räusperte sich Alex. Yvonne erschrak bei dem Gedanken daran dass er gehört hatte dass sie und Chris sich treffen würden. Nachher dachte er, sie würde mit jedem Daten ?!
Als sie nach dem Spatziergang nach Hause kam, war sie ganz aufgewühlt: erst gestand Alex ihr seine Liebe und dann fragte Chris sie nach einem Date.
6. Kapitel
Es war Mittwoch. Yvonnes Mutter hatte Geburtstag. Tina Kam natürlich auch zu dem Geburtstag ihrer besten Freundin und sie und Andree schenkten Yvonnes Mutter eine Videokassette. Das heißt, es war nicht irgendein Film, sondern die, worauf Tina und Andree knutschten. Yvonnes Mutter packte das Päckchen aus und las den beiliegenden Zettel: Tina Söltner und Andree Zooheimer haben den Wettbewerb gewonnen und so steht ihrer Schauspiel-Karriere nichts mehr im Wege. Herzlichen Glückwunsch! Ihr Schauspielverein SCHAULINGEN!!!
Yvonnes Mutter starrte die Beiden an, einmal, zweimal und ein drittes mal las sie den Brief. Dann sagte Andree:
"Ist das nicht wunderbar?"
Silke: "Was soll daran wunderbar sein?"
Tina: "Wir beide, Andree und ich, haben einen Schauspielvertrag!"
Andree: "Es war doch immer dein Wunsch mit Berühmten Leuten befreundet zu sein?! Jetzt bist du es! Oder hätten wir es mit Singen probieren sollen? Hihihiihihihihihihi"
Andree versuchte Silke zu küssen, doch diese schob ihn von sich. Und plötzlich schrie sie: "Seid ihr eigentlich zu blöd um zu kapieren, dass ich mir das mit berühmten Freunden ETWAS anders vorgestellt hab. Als ob ich mich toll fühlen würde wenn meine beste Freundin und mein Mann einen Film über Knutschpraktiken drehen! Ich glaub echt euch geht's zu gut!"
Wütend und verletzt rannte sie aus dem Zimmer. Yvonne folgte ihr und versuchte sie zu trösten.
7. Kapitel
Am nächsten Morgen war Yvonne gerade dabei, Emely den gestrigen Tag zu schildern, als Tim ankam und Yvonne fragte ob sie sich mit ihm am Freitag in der Stadt treffen wolle. Spaßeshalber sagte sie zu. Tim sagte noch eine Uhrzeit und war dann sofort wieder weg. Nun war Yvonne langsam überfordert. 2 Dates und eine Liebeserklärung in 3 Tagen von 3 verschiedenen Typen. Als sie heim kam, stand Alex bei ihr vor der Tür und meinte, er hätte es einfach nicht mehr ohne sie ausgehalten und ob sie sich nicht am Freitag in der Stadt treffen könnten. Yvonne war sichtlich verwirrt, aber nach einer Weile fragte sie wann das denn sein solle. Alex sagte eine Uhrzeit, die genau nach den Beiden Dates von Chris und tim waren, also hatte Yvonne Zeit und sie sagte glücklich zu; denn immerhin war es ihr Schwarm, der sie gerade um ein Date gebeten hatte. Aber was war mit Chris und Tim? Ihr kam das alles ein bisschen komisch vor aber egal, dachte sie, ich lass es einfach auf mich zukommen. Doch als sie Alex jetzt noch ein bisschen herein bitten wollte, hatte er auf einmal keine Zeit mehr und verabschiedete sich ganz schnell und bevor Yvonne noch etwas sagen konnte, war er weg. Yvonne wunderte sich noch mehr über die 3 Jungs als vorher. Als sie nun ins Haus kam und ins Wohnzimmer ging, sah sie ihren Vater starr in dir Glotzte starren. Sie ging wortlos an ihm vorbei und ging ins Schlafzimmer ihrer Mutter, die reglos auf dem Bett lag. Erschrocken setzte sie sich neben Silke. Nach einer Weile fragte sie: "Warum ist Dad eigentlich noch hier? Er hat hier doch nichts mehr zu suchen nach der ganzen Scheiße?!"
Ihre Mutter antwortete nicht.
Also ging sie widerwillig zu ihrem Vater und fragte ihn: "Trennt ihr euch?"
Andree nickte stumm.
"Wegen dem Geknutschte?"
"nein"
"warum denn dann?"
"Wenn ich deine Mutter noch ernsthaft lieben würde, hätte ich gewusst, dass sie das zu arg verletzt"
Yvonne nickte traurig.
8. Kapitel
Es war Freitag. Nachdem Yvonnes Vater ihr gesagt hatte, dass er Silke nicht mehr liebte, war sie in ihr Zimmer gerannt und hatte den restlichen Tag fast nur geheult, bis sie an ihre Dates am Freitag dachte. Den restlichen Abend war sie damit beschäftigt, ihre Klamotten für morgen zu richten. Nun war es Freitag und eigentlich ging es Yvonne dreckig, doch irgend etwa veranlasste sie, nichts von der Trennung ihrer Eltern zu erzählen. Nicht mal Emely erzählte sie irgendetwas. Sie spielte gute Laune.
1.Date
Nach der Schule ging sie mit Tim in die Stadt: Sie gingen einfach ein bisschen Bummeln. Tim war zwar total nett usw. zu Yvonne , doch es war nicht anders als sonst auch, nur das sie eben ohne die Clique waren.
2.Date
Mit Chris war es um einiges lustiger und besser, aber er war ja auch ihr bester Kumpel, mit dem sie sich sonst auch immer perfekt verstand. Also war auch dieses Date nichts Besonderes.
3.Date
Wow! Das war ja mal was ganz Anderes. z.B. hatte Alex einmal gesagt: " Du bist so süß und heiß, dass sogar der coolste Junge bei deinem Anblick dahinschmelzen könnte"
Yvonne antwortete darauf nur: "Danke du kleiner Macho."
Sie lächelte ihn schelmisch an.
Er sagte wieder: "Ich wette Eis würde schmelzen wenn du es nur anschauen würdest."
"Meinst du? Das will ich jetzt aber ganz genau wissen."
"Kein Problem. Ich lad dich ein."
Also gingen sie in die Eisdiele. Nach einer Weile nahm er ihre Hände in seine und sah sie verliebt an. Sie sah von ihrem Eis auf und sah ihm auch in die Augen.
Zärtlich und mit rauer Stimme sagte er: "Hast du ne Ahnung wie lang ich schon in dich verliebt bin?!"
Nach einer Weile (Das Eis war schon geschmolzen) Fragte er: "Darf ich dich küssen?"
Ein wenig verwirrt sah Yvonne ihn an, doch dann nicke sie leicht. Langsam beugte er sich vor und berührte leicht ihre Lippen. Es überlief sie ein kalter, schöner Schauer über den Rücken.
Plötzlich lachte Alex.
"Ich hab es gewusst, das Eis schmilzt bei deinem Anblick."
Beide lachten glücklich; doch plötzlich musste Alex ganz dringend aufs Klo. Er sagte, er komme gleich wieder. Yvonne nickte. Alex stand auf und ging. Da merkte Yvonne, dass Alex in die Falsche Richtung ging. Sie legte Geld auf den Tisch und ging ihm hinterher. Sie sah wie Alex auf 2 Typen zuging. Als sie näher herankam, erkannte sie die Beiden: Es waren Chris und Tim. Sie ging noch näher heran, bis sie verstand was sie sagten. Sie glaubte kaum, was sie da hörte:
Alex: "Na was hab ich euch gesagt? Ich bin der Flirtmeister! Nur da gibt es noch ein Problem und das ist, dass...."
Yvonne ließ ihn nicht ausreden: "Aha. So ist das also. Ich glaub echt euch geht's zu gut! Ciao."
Wütend lief sie zur Bushaltestelle. Das war ja nicht zu glauben: Die drei hatten sie nur verarscht und für eine Wette benutzt. Das war ja echt zu viel. Die Typen konnten sie doch grad kreuzweise am Arsch lecken!!!
Als sie an der Bushaltestelle ankam, stieg sie in den nächst besten Bus der kam, stieg eine Haltestelle weiter aus und wartete auf den Bus, der nach Hause fuhr. Als sie dann in diesen Bus stieg, merkte sie nicht, dass Chris im selben Bus saß. Nach einer Weile setzte er sich hinter sie und sagte:
"Hey Yvonne! Jetzt nimm das mal nicht so ernst okay?"
Sie drehte sich verwundert um, als sie Chris erkannte schrie sie ihn an:
"Verpiss dich! Ich will nichts mit Lügnern zu tun haben. Schon gar nicht mit Alex. Das kannst du ihm sagen. Und jetzt mach die Fliege."
Tatsächlich setzte sich Chris weg und hielt den Mund.
9. Kapitel
In den nächsten Tagen und Wochen riefen dauernd Chris, Tim oder Alex an, um sich zu entschuldigen, doch sie beachtete das nicht. Dann bekam sie eine anonyme SMS an sie in der folgendes stand: HEY YVONNE!!
SORRY SORRY SORRY SORRY SORRY SORRY SORRY SORRY SORRY SORRY
BITTE TREFFEN WIR UNS AM MONTAG NACH DEG SCHULE IN DER EISDIELE OK? BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE BITTE ICH WERDE GANZ SICHER DORT SEIN UND WERDE WARSCHEINLICH EWIG WARTEN WARTEN WARTEN WARTEN WARTEN WARTEN WARTEN WARTEN
UND ZWAR AUF DICH!!!!!!!!!!!!!
Yvonne fragt Emely um Rat, was sie machen würde. Diese sagte, dass sie au jeden Fall gehen würde, denn wer weiß wer von den dreien ihr was zu sagen hat?
Also ging Yvonne am Montag nach der Schule zur Eisdiele. Und es wartet nicht nur einer sondern alle drei auf sie. Schon überlegte sie sich, ob sie nicht lieber gehen sollte und drehte sich gerade um, als eine Hand sie festhielt.
"Bitte bleib jetzt hier!", hört sie Alex' Stimme hinter sich. Langsam drehte sie sich wieder um.
"Warum sollte ich?"
"Weil ich dich liebe."
Alex sah ihr ehrlich in die Augen als er das sagte.
"Und wir wollen weiter mit dir befreundet sein man!", sagte Tim.
Und auch Chris sagte: "Das meinen wir ernst. Wir wissen, dass wir Obershit gebaut haben, aber trotzdem wollen wir deine Kumpels bleiben und Alex ist wirklich in dich verliebt, das musst du einfach glauben."
Auch Chris und Tim sahen sie ehrlich an.
Glücklich fiel Yvonne Alex um den Hals. Nach einer Weile legte er seinen Finger unter ihr Kinn, hob sanft ihren Kopf an und gab ihr einen zärtlichen Kuss.
Chris und Tim grinsten sich an.
10. Kapitel
Yvonne war jetzt schon ein paar Wochen mit Alex glücklich. Doch dann kam das Tief der Beziehung: Alex Ex-Freundin kam ins Spiel. Sie hatte eine Hose bei ihm vergessen und wollte sie nun bei ihm abholen. Das gefiel Yvonne irgendwie gar nicht, da Antje schon öfters versucht hatte, sie auseinander zu bringen. Und das Problem war, dass Yvonne an diesem Tag nicht da war, sonst währe sie ja dabei gewesen.
Einen Tag nach dem Antje die Hose geholt hatte, rief Alex sie an und klang total panisch. Er wollte, dass sie sich jetzt sofort trafen. Yvonne war verwundert über sein Verhalten, aber sie sagte natürlich zu. Als sie nach einer halben Stunde beiiIhm war, gingen sie in Die Eisdiele, in der sich "kennen gelernt" hatten. Alex sah irgendwie total aufgeregt und ängstlich aus. Langsam fragte sich Yvonne ernsthaft, was mit Alex los war. Als sie das Eis bestellt hatten, nahm Alex ihre Hände und sah sie so komisch an. Nach einer Weile begann er ganz plötzlich, sehr schnell zu reden an:
"Wenn ich dir jetzt etwas sage, musst du mir versprechen, dass du da bleibst!?"
Fragend und bittend sah er sie an.
"Was ist denn überhaupt los? Ich kann dir doch nicht versprechen, dass ich da bleibe, wenn ich nicht weiß, was du mir sagen willst."
Traurig sah er sie an. Doch dann sagte er ganz schnell, leise und unverständlich, dass Yvonne es fast nicht verstand: "Ich bin fremdgegangen. Aber du musst hier bleiben. Du musst einfach."
Flehend sah er sie an.
Doch als sie verstand, was er da gesagt hatte, riss sie sich von ihm los und sprang auf.
"Waaaaas? Ich glaub das nicht. Das kann doch nicht wahr sein!! Ich glaub du spinnst! Und da soll ich noch bei dir bleiben???"
Eingeschüchtert und traurig sah Alex sie von unten an und nickte.
Yvonne glaubte nicht recht zu sehen und gab ihm eine schallende Ohrfeige; dann legte sie das Geld für das Eis auf den Tisch und rannte so schnell wie es ging fort.
Alex saß erstmal wie betäubt da, dann zahlte er rannte und in voller Panik er los, um Yvonne zu suchen. Er fand sie auf ihrer Lieblingsparkbank. Wie ein Häufchen Elend saß sie schluchzend da. Er setzte sich neben sie, nahm sie in den Arm und flüsterte: "Bitte verzeih mir. Ich weis auch nicht wie das passieren konnte..."
Sofort sprang Yvonne auf und wollte weiter wegrennen. Hauptsache sie sah Alex nicht. Doch Alex reagierte schneller als vorhin und hielt sie am Ärmel fest.
"Bitte gib mir noch eine Chance. Ich mach das wieder gut. Glaub mir ich liebe dich und nicht Antje. Bitte glaub mir. Das wird nie mehr vorkommen!!!"
"Für wie blöd hältst du mich eigentlich? Ich glaub echt du hast Halluzinationen!!!" schrie sie ihm ins Gesicht.
Und noch im Weglaufen schrie sie über die Schulter: "Nein, es wird wirklich nie mehr vorkommen und zwar, dass ich je wieder ein Wort mit dir reden werde. ICH WILL DICH NIE WIEER SEHEN!!!"
Mit diesen Worten war sie verschwunden.
Alex sah ihr hinterher und merkte wie langsam eine Träne seine Wange runterrollte.
Noch lange saß Alex an diesem Tag auf der Parkbank und sah auf den See hinaus.
11. Kapitel
"Wofür hält der Typ mich eigentlich? Für en Mädel, das ,weil er ihre erste, große Liebe ist, alles mitmacht oder was? Nee echt, der kann mich mal!!!"
Und wieder brach sie in Tränen aus. Yvonne war nachdem sie von der Parkbank weggerannt war, diereckt zu Emely gegangen, um sich bei ihr auszuheulen.
Emely nahm Yvonne liebevoll in den Arm
"Arme Maus. Erst deine Eltern, dann du."
In den nächsten Tagen kamen tausende von Liebesbeweisen von Alex bei Yvonne an.
Als Yvonne bei Emely war, kam mal wieder eine SMS von Alex an:
"Hey mein süßer schatz!!!
Können wir bitte bitte bitte bitte bitte noch mal über alles reden?
Morgen an der Eisdiele nach der Schule?!
Ich werde warten.
ICH LIEBE DICH!!!"
Emely hatte die SMS gelesen. "Findest du nicht, dass es langsam reicht? Ich würde sagen, wir gehen da morgen zusammen hin. hm?"
"Wenn du meinst." Sagte Yvonne niedergeschlagen.
12. Kapitel
Am nächsten Tag nach der Schule gingen die Beiden also in die Eisdiele, wo Alex auch schon wartete. Eine Weile saßen die drei schweigend am Tisch.
Irgendwann sagte Alex: "Es tut mir wirklich leid."
Yvonne war sofort wieder auf 180.
"Wow! Es tut dir leid. Das hätte ich echt nicht gedacht " sagte sie wütend.
Traurig sah er ihr in die Augen.
Als Emely das sah, tat es ihr irgendwie weh und sie sagte zu Yvonne: "Bitte übertreib es nicht Yvonne. Er ist auch nur ein Mensch."
"Ich bin auch en Mensch und hab mich nicht mit dem Erstbesten den ich kriegen konnte eingelassen und mit ihm gefickt."
"Schon gut"
Alex war nun richtig eingeschüchtert. Es tat ihm weh zu sehen, dass er Yvonne so große Schmerzen zugefügt hatte und sie nun so darunter litt.
"Ich weiß gar nicht, was ich jetzt sage soll." Sagte er hilflos.
"Du brauchst auch gar nichts zu sagen! Ich geh jetzt; mir ist das hier zu langweilig. Zahlst du bitte für mich Emely?"
Yvonne gab Emely noch einen Kuss auf die Backe und ging.
Alex sah ihr verzweifelt hinterher.
"Verdammt" fluchte er.
"Was soll ich denn noch machen? Ich will sie nicht noch ganz verlieren verdammt noch mal. Ich liebe sie. Warum glaubt sie mir das nicht?" wendete er sich an Emely.
"Warum sollte sie dir denn das auch noch glauben? Das ist doch total logisch. Du hast sie eben sehr verletzt"
"Ja ich weiß. Aber was mach ich den jetzt?"
"Das weiß ich jetzt noch nicht, aber ich will auf jeden Fall, dass ihr wieder zusammen kommt. Wir werden uns was einfallen lassen müssen. Sagen wir mal so: Wenn dir etwas einfällt schreibst du mir ne SMS und umgekehrt .Aber jetzt muss ich los und mich um Yvonne kümmern. Ciao."
"Okay. Sag ihr, dass ich sie mehr als alles andre auf der welt liebe und dass ich sie total vermiss ok? Danke, dass du mir helfen willst. Ciao."
Emely beeilte sich Yvonne nachzukommen und Alex zahlte und ging nachdenklich nach Hause.
13. Kapitel
Gleich am nächsten Tag hatte er eine Idee. Er rief Emely an und fragte sie ob Sie die Idee für gut hielt. Diese meinte, er solle alle Ideen, die er hatte ausprobieren, nur es gäbe da ein Problem: Wahrscheinlich würde Yvonne sich nicht noch ein 2. mal mit ihm treffen, aber sie würde versuchen sie irgendwie hinzulotsen.
Alex war erstmal erleichtert und froh darüber, dass Emely ihm half. Hoffentlich schaffte Emely es, Yvonne herzubringen. Und wenn, dann musste er sich jetzt schleunigst an die Arbeit machen und noch einkaufen, denn er wollte Yvonne ein Dinner kochen. Also los.
Während Alex kochte und Das Dinner herrichtete, versuchte Emely Yvonne dazu zu überreden auf eine angebliche Party von Maja zu gehen. Irgendwann war Yvonne einverstanden und die beiden Mädchen machten sich fertig. Los ging's zu der angeblichen Party. Als Emely aber an Alex Haus anhielt wurde Yvonne misstrauisch:
"Was willst du denn hier?"
"Hier ist die Party. Du weißt doch, dass Alex Eltern einen Partyraum im Keller haben!"
"Nein, das wusste ich nicht aber na gut. Ab geht's!"
Emely war froh dass Yvonne ihr glaubte und gab Alex, wie vereinbart, ein Zeichen. Yvonne wollte schon klingeln, doch da sagte Emely aus versehen: "Nein, du brauchst nicht zu klingeln. Alex hat gesagt die Tür sei offen!"
Erschrocken drehte sich Yvonne um "Wie bitte?"
"Ähhhhh, nichts."
"Da stimmt doch was nicht. Los spuck es aus. Hast du mich nur hier hergebracht, damit Alex noch einen Versuch hat, mich umzustimmen oder was? Ich glaub's ja nicht. Der kriegt was zu hören. Auch noch meine Freundin auf seine Seite schlagen. Also gehen wir rein" sagte sie bestimmt und wütend.
Als sie nun hineinging (Emely blieb absichtlich draußen) , kam Alex sofort zu ihr geeilt und zog sie, noch bevor sie etwas sagen konnte, ins Wohnzimmer. Was Yvonne dort sah, überwältigte sie: Ein liebevolles, romantisch gedeckter Tisch stand da. Mit Ihrer Lieblingsspeise auf 2 den Tellern.Yvonne starrte Aley an. Langsam und unsicher fragte Alex:
"Willst du nicht zum Essen bleiben?"
Yvonne war plötzlich bis zum Rand mit Glück angefüllt, als sie merkte was Alex eigentlich alles für sie gemacht hatte. Langsam nickte sie.
Alex konnte es kaum glauben, dass sie widerspruchslos da blieb.
Als die beiden sich gesetzt hatten, wurde Yvonne bewusst, wie gemein sie zu Alex gewesen war. Wer weiß, vielleicht hatte es wirklich nicht getan um ihr wehzutun? Als sie nun zum Reden ansetzte, redete Alex plötzlich los:
"Glaubst du mir jetzt, dass ich dich wirklich liebe?"
Yvonne sah in lange und nachdenklich an. Ja, sie glaubte ihm.
Alex kamen diese paar Minuten, in denen Yvonne überlegte endlos vor und er platzte schier vor Ungeduld. Was, wenn sie nun nein sagen würde? Verstehen würde er es ja aber es währe schrecklich. Lauter solche Gedanken schossen ihm durch den Kopf.
Als Yvonne dann nickte, war er so glücklich, dass er aufsprang und Yvonne stürmisch um den Hals viel und ihr einen Kuss gab, in dem so viel Sehnsucht lag, dass als Yvonne ihn spürte, zu weinen begann.
"Du hast mir so gefehlt Yvonne"
"Du mir doch auch"
Glücklich lächelte Yvonne ihn an und wieder versanken sie in einem, diesmal sehr zärtlichen, Kuss.
14. Kapitel
Bald darauf war Yvonne mal wieder bei Alex zu Hause zu besuch. Sie saßen im Wohnzimmer
Und knutschten. Plötzlich hörte Yvonne abrupt auf.
"Was ist denn? Ich dacht wir haben alles geklärt?"
"Naja, Ich weiß nicht so recht. Ich kann dir irgendwie nicht ganz vertrauen.!" "Aber warum denn?"
sofort wurde Yvonne wieder ärgerlich.
"Warum wohl?"
Alex wusste nur zu gut warum. Niedergeschlagen sah er sie an und nahm ihre Hände in Seine. "Es tut mir wirklich leid. Ich weiß nicht wie das passieren konnte. Bitte glaub mir." "Na gut. Ich denke, wenn nichts dazwischenkommt, werde ich dir nach einer Weile auch wieder vertrauen können." "Wirklich oder willst du mich grade nur verarschen um mir wehzutun?" "Wie bitte? Das will ich aber überhört haben. Wer hat hier wem wehgetan?"
"Ist okay. Können wir den scheiß Vorfall nicht vergessen?"
"Vergessen? In ein paar Jahren vielleicht. Du hast ja keine Ahnung, wie sehr du mir wehgetan hast. Aber ich wird versuchen es so schnell wie möglich zu vergessen. Abgemacht?"
Alex nickte erleichtert.
"Yvonne?"
"Ich muss dir noch was sagen." "Und was?" fragte Yvonne misstrauisch.
"Ich liebe dich!"
Yvonne grinste ihn an und sagte: "Ich dich auch mein kleiner Dackel"
"Warum denn Dackel?"
"Weil du gerade so geguckt hast wie so'n Dackel"
"Oh Schatz. Ich bin so glücklich!!!"
15. Kapitel
Am nächsten Tag begann Yvonne zu erzählen, wie es mit Alex gelaufen war, als Chris und Tim ankamen.
"Und alles wieder im Lot?"
"Ja man. Ich bin so happy. Ey, des glaubt mir keiner, weil so happy wie ich kann kein anderer auf der Welt sein."
"Hey. Was uns grad eingefallen ist? Nämlich, dass Alex dir ohne unsere Verarsche garnicht gesagt hätt, dass er was von dir will."
Die Beiden grinsten.
"Und wie er es mir gesagt hätte. Er hat's mir nämlich schon vorher gesagt."
Sagte Yvonne scherzhaft triumphierend.
"Nee oder? Des glaub ich dir jetzt aber net. Unsere Schüchternheit hat's dir schon vorher gesagt? Wann denn?"
"Beim Tischkickern im Dunkeln. Na? Was sagt ihr jetzt?"
lachend drehte sie sich zu Emely um, die genauso grinste.
Chris sagte nun: "Und das sollen wir glauben?"
Alex sagte dazu:
"Wenn Yvonne es sagt, wird es wohl so sein....... Ja logisch man. Ich bin eben doch nicht eure Schüchternheit Leute."
Lächelnd nahm er Yvonne in den arm und gab ihr einen Kuss. Emely, Chris und Tim jubelten und lachten.
Die Clique war wieder vereint. Das einzige Problem waren nun noch Yvonnes Eltern, nun da in der Clique wieder alles im grünen bereich war, viel Yvonne das ganze theater wieder ein und als sie mit Alex alleine war, erzählte sie ihm alles. Er tröstete sie und ging dann mit ihr heim um sich Yvonnes Eltern als Yvonnes Freund vorzustellen.Als sie aber dort ankamen und Andree Yvonne zusammen mit Alex sah, rastete er aus und schrie Alex an, dass er seine Tochter in ruhe lassen solle, sie wäre noch zu jung für so etwas. alex war erstmal so geschickt, dass er sich wirklich erstmal verabschiedete, doch als Yvonne ihn anrief er solle nochmal kommen ,da ihr vater ja un eh ausziehen würde und Silke gerne Alex kennenlernen wollte, kam er sofort und Silke und er verstanden sich auf Anhieb gut.......
Antonia Stahn: Max und Mäxchen. Kindergeschichten für große und kleine Leser. Dr. Ronald Henss Verlag, 2006. ISBN 3-9809336-7-9
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Eingereicht am 02. November 2006.
Herzlichen Dank an die Autorin / den Autor.
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