www.online-roman.de
www.ronald-henss-verlag.de

Kindergeschichten Märchen Sagen Geschichte Erzählung Kindergeschichte

Als die Fs Urlaub machten

© Miriam Müller


Es war ein ganz normaler Tag in Tastilien. Die weißen Tasten spielten ihre Tonleiter rauf und wieder runter. Rauf und wieder runter.
C D E F G A H C - C H A G F E D C
Der König schwang den Taktstock und rief in wohlwollendem aber strengem Ton die einzelnen Tasten zu ihrem Einsatz: "Und hopp, das D, E, F - F, schlaf nicht ein! G und A, H - H los doch. C mein großer Bruder, hättest du die Güte, die Reihe abzuschließen?" So hörte es sich an, wenn der König mit seinen Untertanen musizierte. Natürlich hatten die Tasten nicht nur einen Buchstaben als Namen. Alle Bewohner Tastiliens hatten lange melodiöse Namen. Der König hieß Cebarokinopragtetto und seine Frau Ambollofruwasarina. Auch die anderen Namen klangen nicht weniger schön: Dorakofakinilopopola, Entrafrimuntiliastpa, Frangikongillamingo, Grasinulokowämonu und so fort. Da die langen Namen so unpraktisch waren, wurden die weißen Tasten beim Musizieren stets nur bei ihrem ersten Buchstaben gerufen.
Neben den Weißen gab es auch schwarze Tasten, die immer still sein mussten, da sie als "schiefe Töne" galten. Wenn eine von ihnen sich rührte, erhob sich sofort ein furchtbares Gejammer und Geschimpfe: "Das klingt schief!" "Lass das sofort sein!"
Um die schwarzen Tasten nicht mit den weißen zu verwechseln, wurden sie mit dem Namensanfang abgekürzt. Niemand weiß warum - der König meinte allerdings, dass es eine Art von Auflehnung gegen ihn war - aber fast alle Namen der schwarzen Tasten hatten ein "is" oder ein "es" hinter dem ersten Buchstaben. Sie hießen Ciselridosaltopeng und Desolpfronikiptra, Fissalonikarkeffna oder Gesintopintofuming. Gerufen wurden sie also Cis, Des, Fis oder Ges und so weiter. Das fand der König höchst hässlich, aber er ließ es auf sich beruhen, da die schwarzen Tasten ja ohnehin nie mitspielten.
Der König führte mit harter Hand die fröhliche Tonleiter an,
C D E F G A H C
während seine mollige Frau Ambollofruwasarina das Melancholische liebte und daher eine zweite, traurige Tonleiter unter sich hatte. Und die spielten die weißen Tasten auch - rauf
A H C D E F G A
und wieder runter
A G F E D C H A.
So hatte alles seine Ordnung und ging jahrelang wunderbar. Doch just an diesem besagten Tage, der sich durch nichts von all den anderen Tagen in Tastilien unterschied, und an dem der König gerade überschwänglich die nächste Tonleiter angeordnet hatte (diesmal hatte er sich nach reiflicher Überlegung dafür entschieden, seine Untertanen die Tonleiter "rauf" spielen zu lassen), begann Frangikongillamingo vor sich hin zu murren: "CDEFGAHC, CDEFGAHC, CDEFGAHC, ich halte es nicht mehr aus. Immer die gleiche Leier!" "Ja aber so ist es nun mal.", antwortete sein Kumpel Grasinulokowämonu direkt neben ihm. Was willst du denn? Wir dürfen wenigstens Musik machen. Guck dir die schwarzen Tasten an. Die dürfen gar nicht mitspielen. Möchtest du mit denen tauschen?" "Nein." "Dann sei lieber ruhig, C guckt schon her." Und dann wurde die Tonleiter gespielt, rauf und runter, rauf und runter, und F hatte an diesem Tag keine Zeit mehr zu murren.
Am nächsten Tag war Frangikongillamingo ganz vergnügt, und G freute sich schon, dass sein Freund den Spaß an der Musik wiedergefunden zu haben schien. In der ersten Pause sagte Frangikongillamingo allerdings zu G: "Weißt du was?" Worauf G antwortete: "Was?" "Ich fahre in Urlaub?", verkündete Frangikongillamingo. "Du tust waas?" erwiderte G erstaunt. "Ich fahre in Urlaub. Ich habe mich erkundigt, das steht jedem zu, und ich werde meinen Urlaub jetzt nehmen." Und sogleich rief er zum König C hinüber. "König, ich mach Urlaub." "Urlaub? Ich höre wohl nicht richtig, du willst Urlaub machen? Du willst uns alle hier im Stich lassen und einfach abhauen? Das hat's ja noch nie gegeben." "Dann ist es eben das erste Mal." "Und wie lange soll das bitte dauern?" "Drei Wochen." "Von rechts und links kamen seine Brüder Fiwostromaglumenai und Funtusamuntumegase angelaufen. Sie riefen "Au ja. Nimmst du uns mit? Dann machen wir einen Familienausflug." Damit war Frangikongillamingo natürlich einverstanden und so zogen die drei los und ließen den König und die anderen weißen Tasten ziemlich ratlos zurück.
"Das war's dann wohl!", sagte der König und warf seinen Taktstock weg. "Dann haben wir jetzt alle drei Wochen Pause." Damit stieg er von seinem Thron, setzte sich auf eine weiche Decke und zog die Schuhe aus, um die königlichen Zehen zu lüften und ein bisschen an ihnen herumzuspielen, was seine Lieblingsbeschäftigung war, die aber vor lauter wichtigen Amtsgeschäften leider immer zu kurz kam.
Erst waren die Tasten ganz zufrieden, eine Pause zu bekommen. Aber nach zwei Stunden fingen sie langsam an zu murren und schickten schließlich G zum König. Das G sprach aus, was alle dachten: "König, ohne Musik ist es so langweilig. Können wir denn nicht auch ohne F musizieren?" "Ja, wie stellt ihr euch das denn vor, ohne die Fs?!"
Da sagte auf einmal Fissalonikarkeffna: "Ich könnte doch so lange einspringen, ich klinge ja fast genauso!" Der König guckte sich erstaunt um: "Wer hat das gesagt?" "Fissalonissakarkeffna." "Wer ist das denn?" "Die schwarze Taste neben Frangikongillamingo." Da begann der König zu lachen, ja er musste so doll lachen, dass er beinahe gar nicht mehr aufhörte und erst ein Hustenanfall ihn stoppen konnte. Nachdem er sich wieder gefangen hatte, rief er: "Humbug!" Aber die anderen Tasten langweilten sich fürchterlich. Einer sagte: "C, vielleicht sollten wir es doch mal mit dem Fis versuchen, ist ja nur für drei Wochen." "Naja", murrte der König, dessen Zehen schon ganz wund waren vom vielen Herumspielen. "Versuchen können wir es ja mal. Vielleicht muss man sich auch nur mal nicht so anstellen." Also ging es los: C D E Fis "nein, Oh nein", schrieen alle auf. "Das ist ja so schief. Wir ruinieren uns ja unser empfindliches musikalisches Gehör."
Da hat Entrafrimuntiliastpa eine Idee: "Ich glaube, es klingt gar nicht mehr so schief, wenn C mal still ist." "Was sagst du da, Bürschchen!? Wage es nicht, dich gegen den König aufzulehnen", donnerte das C, so dass alle Tasten sich ängstlich duckten. "Ich meine ja nur, dass wir mal versuchen sollten, dass das D der erste Ton der Tonleiter ist." "Was? Sind jetzt alle verrückt geworden? Die einen fahren in Urlaub, und du mickriges E willst den Aufstand proben!?" Das C wollte sich noch wesentlich mehr echauffieren, denn das tat es so gerne, und man hatte nicht oft Gelegenheit lautstark seine Wortgewandtheit auszuleben, aber die anderen waren sich recht schnell einig, dass es ja um gar keine Revolte gehe, sondern lediglich um eine Urlaubslösung. Da war dem König der Wind aus den Segeln genommen, und er genehmigte einen Versuch. "Aber nur einen."
Und es ging los: D E Fis G A
Das hörte sich bis jetzt sehr gut an. Staunend und sehr gespannt lauschten alle auf den Rest der Tonleiter: H C
"Au, das ist schief." "Ja und wie." "Das C ist schief." "Und es ist doch eine Revolte. Eine Revolte gegen die gesamte Königsfamilie", wetterte der König sofort wieder los. "Erst soll ich still sein, und dann wird auch noch mein großer Bruder rausgeekelt. Er klinge schief! Wenn ich das schon höre. Überlegt euch mal, was ihr da sagt. Eine weiße Taste und dazu noch der Bruder des Königs klingt niemals schief, das ist überhaupt nicht möglich."
Jetzt schaltete sich das A ein: "Mein lieber Mann, jetzt bewahr bitte die Ruhe. Erkennst du denn nicht, dass unsere Untertanen uns nur helfen wollen, auch während des F-Urlaubs erträgliche Musik zu machen? Und ich finde es hörte sich schon ganz gut an. Vielleicht müsste jetzt mal das Cis aushelfen." "Ja", stimmten alle zu, das Cis soll es mal versuchen. "Ich!?", empörte sich das Cis und verschränkte die Arme vor der Brust. "Das könnte euch so passen. Jahrelang darf ich keinen Ton von mir geben und jetzt auf einmal soll ich. Ohne mich, sollen die Weißen doch sehen, wie sie klar kommen."
Da nahm das Fis ihn bei Seite, und redete leise auf ihn ein. Die anderen hätten zu gerne gehört, was da gesprochen wurde, aber es war kein Sterbenswörtchen zu verstehen. Jedenfalls kam dabei heraus, dass das große C versprechen musste, das Cis nicht zu hauen oder sonst wie zu ärgern, wenn er das jetzt übernähme. Und das war bestimmt nicht verkehrt. Denn der große Bruder des Königs hatte schon einige Male die Ehre der Königsfamilie mit den Fäusten verteidigt. Das große C versprach's, alle atmeten erleichtert auf und der nächste Versuch wurde gestartet:
D E Fis G A H Cis D
"Ah" und "Oh" ertönte es von allen Seiten. "Ja wie schön. Genauso schön, wie die andere", äußerte sogar das H. Erntete aber gleich einen bösen Blick des Königs. "Es handelt sich hier lediglich um die Urlaubsvertretung, dass das jedem klar ist." "Es klingt ja auch anders." "Ja, ganz anders", beteuerten alle sofort. "Die Königstonleiter kann sie natürlich nicht ersetzen, aber für den Urlaub kann man sie nehmen." "Ja, das kann angehen." "Für den Urlaub", "Natürlich, der Urlaub", murmelte es von allen Seiten.
Doch eine mutige Taste wagte zu bemerken: "Was mit dem D geht, geht vielleicht auch noch mit ganz anderen Tönen. Warum sollen wir nicht auch mit anderen Tönen am Anfang eine Tonleiter bauen?" "Ja", sagte ein anderer, "vielleicht eine, wo die Cs dann auch wieder mit dabei sind." "Ich bestehe darauf. Wenn die nächste Tonleiter wieder ohne uns stattfindet, ist die ganze Tonleitermacherei sofort beendet."
Aber wie sollten sie das machen, keiner wusste, welche Tonleiter mit Cs gut klingen würde. Es stand alles auf dem Spiel, aber sie mussten wohl das Risiko eingehen und einfach einen Versuch starten. Alle sahen sich ratlos an. "Und? Was ist nun, machen wir noch eine Tonleiter oder nicht?", fragte der König, der schon wieder an seinen Zehen gespielt hatte, aber die waren immer noch wund und schmerzten. Das G fasste sich ein Herz und sagte: "OK, ich mache den ersten Ton." Eisige Stille legte sich über Tastilien. Die ersten Töne erklangen: G A H
Als nächstes musste das C erklingen. Doch was, wenn es schief klang? Dann war alles verloren, keine schönen neuen Tonleitern mehr. Die Spannung stieg, einige Tasten begannen zu zittern, andere hielten sich die Ohren zu.
C
es klang……. Gut. Eine Welle der Erleichterung ging durch alle Tasten, einige zartere Gemüter fielen in Ohnmacht und wurden wenig später durch tosenden Jubel geweckt, als auch die anderen Tasten
D E Fis G
erklungen waren, und eine harmonische Tonleiter entstanden war.
Jubel. Alle klatschen und springen und fragen die anderen "Hast du das gehört?" "Das klang gut" "Ja wirklich" "Tatsächlich".
Jetzt wollte jeder Anfangston sein...Sie beschlossen, das G dürfe den nächsten aussuchen. Der nahm ganz diplomatisch die Gemahlin des Königs, Ambollofruwasarina.
A H Cis D E Fis Gis A
Jetzt war das C wieder nicht dabei, aber wo seine Frau ja jetzt der Anfangston war, konnte er sich wohl nicht beschweren.
Aber niemand hatte damit gerechnet, dass ausgerechnet das A nicht glücklich war (wo es doch die neue Tonleiter anführte) Erst schluchzte die Gemahlin des Königs nur leise, doch dann jaulte sie kläglich auf. "Was hast du?", fragten alle bestürzt. "Was ist denn los?" Ambollofruwasarina wischte sich die Tränchen ab, schneuzte sich vornehm, sah jeden einzelnen, den sie mit ihrem Blick treffen konnte, vorwurfsvoll an und sagte schließlich mit tränenerstickter Stimme: "So viele schöne Tonleitern findet ihr. Aber es sind alles nur fröhliche. Die Sehnsucht und die Traurigkeit, das Weiche und das Melancholische sind gar nicht vertreten. Jetzt müssen wir auch ein paar traurige Tonleitern machen." Da gaben ihr die anderen Recht. Selbst die, die ihr eigentlich nicht Recht geben wollten, taten es trotzdem, denn nachdem schon der König verstimmt war, durfte man es nicht riskieren, jetzt auch noch seine Frau gegen sich aufzubringen. Aber wie machte man traurige Tonleitern? Bestimmt gab es mehrere traurige Tonleitern, von den fröhlichen gab es ja auch mehr als eine. "Wie sollen die traurigen Tonleitern denn so klingen?" fragten Sie das A, denn man war ratlos und wollte auch nichts Verkehrtes machen. "Traurig eben. Ihr wisst ja wohl, wie meine Tonleiter klang. Ich würde sie ja gerne noch einmal erklingen lassen, damit ihr sie wieder im Ohr habt, aber ohne das F...", da versagte die Stimme und das A schluchzte wieder herzerreißend los. Und jetzt heulte auch noch das E los, das direkt neben der Lücke saß, die das F hinterlassen hatte. "Oh, mein F, mein bester Freund, warum bist du gegangen. Werden wir dich jemals wiedersehen?" Worauf das Fis gleich herbeisprang: "Ich bin doch noch da, du kannst dich doch mit mir unterhalten." Das E fragte: "Mit dir." Das Fis sagte: "Mit mir." Worauf G sich meldete: "Und mit mir." Und das A schluchzte: "Ich auch?" "Das ist es!", rief auf einmal das D, "macht das noch mal!" Alle schauten sich verdutzt an. Was sollten Sie denn noch mal machen? "Ja habt ihr's denn nicht gehört?", wunderte sich D. "Das war doch der Anfang einer melancholischen Tonleiter: E Fis G A
"Wie schön, so schwermütig", sagte das H. Und wie geht's weiter. "Na, mit dir", antwortete D. Sie begannen noch einmal von vorn und diesmal wurde es eine komplette traurige Tonleiter:
E Fis G A H C D E
Ein schwärmerisches "Hach!" enthuschte As Kehle und unter den Tränen zeigte sich ein Lächeln. Jetzt gab es kein Halten mehr. Jeder wollte der Anfangston sein, und zu jedem neuen Anfangston machten Sie eine fröhliche und eine traurige Tonleiter - jedenfalls so weit es ohne die Fs möglich war. Und jede klang ein bisschen anders, jede hatte ihren eigenen Charakter. Jetzt ging den Tasten auf, wie eingeschränkt sie bis jetzt musiziert hatten, wie eingefahren und langweilig es gewesen war. Einer sagte: "Ich hätte nicht gedacht, dass die Schwarzen so gut klingen, kein bisschen schief. Wie waren wir denn überhaupt darauf gekommen, dass sie schief klängen?" Ein paar böse Blicke trafen den König, der aber sowieso schon lange nichts mehr sagte. Und sie spielten und spielten die neuen Tonleitern. Tagelang hatten sie einen Spaß wie noch nie. Und nachdem sie sie rauf und runter, runter und rauf gespielt hatten, mal fröhlich, mal traurig, mal hart, mal weich, mal laut und mal leise, ungefähr drei Wochen lang, machte sich Unmut breit. Wie viel mehr Tonleitern sie noch machen könnten, wenn die Fs endlich wieder da wären., überlegten einige laut. "Ja eben", ertönte es aus der hintersten Ecke im Chor. Das waren doch - die drei Fs. Da waren sie wie auf Bestellung. Sie waren nämlich schon seit zwei Tagen wieder zurück. Aber als sie die schöne neue Musik gehört hatten, hatten sie sich versteckt, aus Angst, alles würde wieder so werden wie früher, wenn sie ihre Plätze wieder einnähmen. Doch jetzt als klar war, dass es noch mehr Tonleitern geben sollte, trauten sie sich heraus und stimmten gerne mit ein. Alle gemeinsam fanden noch viele neue Tonleitern. Insgesamt spielten Sie seitdem 24 verschiedene, 12 fröhliche und 12 traurige. Die weißen und schwarzen Tasten verstanden sich jetzt prächtig.
Allein das Königspaar war in letzter Zeit verdächtig still gewesen. Doch auf einmal beriefen sie eine Versammlung ein. Der König wartete, bis es leise geworden war, räusperte sich und sprach: "Liebe Untertanen, schwarze und weiße, wie ihr sicher bemerkt habt, gibt es keine einzige Tonleiter, die nur aus schwarzen Tasten besteht, sehr wohl aber zwei, nämlich die meiner Frau und meine, die nur aus weißen Tasten bestehen. Daraus ergibt sich natürlich zweifelsfrei, dass auch unter den neuen Umständen die Herrschaft über die Tasten auf jeden Fall in der Hand des alten und neuen Königspaares liegen wird." Zufrieden ließ er den Blick schweifen und genoss bereits sichtlich den Jubel der Massen - der allerdings ausblieb. Ja nicht nur, dass der gewohnte Jubel ausblieb, es wurde sogar still. So mucksmäuschenstill, dass man den Nachhall der kleinen Ansprache deutlich verklingen hörte.
Dann hüstelte G und sagte laut: "Darüber müssen wir erst abstimmen." "Wie bitte?", der König schwankte leicht, fing sich aber gleich wieder. A begann leise zu schluchzen. "Wir müssen erst darüber abstimmen, ob ihr das Königspaar bleiben dürft." Alle Tasten nickten einvernehmlich. "Also gut", begann der König zögerlich, "wenn das so ist, dann befehle ich euch eben, darüber abzustimmen. Los, worauf wartet ihr? Das ist ein königlicher Befehl. Nicht wahr meine Liebe?", wandte er sich an seine Frau, die allerdings aus verheulten Augen ins Leere starrte.
Per Abstimmung wurde beschlossen, dass das Königspaar das Königspaar bleiben sollte, und das Königspaar befahl dass ab jetzt über jede Entscheidung abgestimmt werden sollte. Denn wenn man zusammen harmonisch musizieren möchte, darf niemand verstimmt sein.
Antonia Stahn: Max und Mäxchen. Kindergeschichten für große und kleine Leser. Dr. Ronald Henss Verlag, 2006. ISBN 3-9809336-7-9
Antonia Stahn
Max und Mäxchen
Kindergeschichten für große und kleine Leser

Dr. Ronald Henss Verlag, 2006
Großformat 23cm x 21cm
ISNB 3-9809336-7-9
10,80 Euro



Eingereicht am 24. Oktober 2006.
Herzlichen Dank an die Autorin / den Autor.
Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt.
Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise,
bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.

Wenn Sie einen Kommentar abgeben möchten, benutzen Sie bitte unser Diskussionsforum. Unser Autor ist sicherlich genau so gespannt auf Ihre Meinung wie wir und all die anderen Leser.
amazon

Aus unserem Verlag
Antonia Stahn: Max und Mäxchen. Kindergeschichten für große und kleine Leser. Dr. Ronald Henss Verlag, 2006. ISBN 3-9809336-7-9

Schlüsselerlebnisse Edition www.online-roman.de  Dr. Ronald Henss Verlag, Saarbrücken. ISBN 3-9809336-6-0
Plötzlich sah die Welt
ganz anders aus
Schlüsselerlebnisse

Edition www.online-roman.de
Dr. Ronald Henss Verlag
ISBN 3-9809336-6-0
8,90 Euro (D)


Buchtipps