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Kurzgeschichte Alltag Kurzprosa Geschichte Erzählung short story

Blind

© Jana Lücke


Zuhause ist es eben doch am schönsten, wie es meine Mutter immer zu sagen pflegte. War es dieser kitschige Spruch, der für den ich sonst nie mehr als ein Augenverdrehen übrig hatte? War es Sehnsucht, die mich zurücktrieb, an den Anfang vom Ende des Lebens das ich kannte? Oder am Ende doch nur Neugier? Was auch immer es war, jetzt war es egal. Hatte ich wirklich gedacht mehr als das hier vorzufinden? Ich betrat die Stube meiner alten Wohnung. Ja ich hatte eine wirklich schöne Zeit hier. Es fällt mir schwer beim Anblick der Trümmer die einmal mein Leben waren, ein klares Bild der Erinnerungen vor meinem geistigen Auge wachzurufen. Es war ein langer Weg vom anderen Ende der Welt zurück in meine Heimat, was mich dazu veranlasst mich auf die Reste meines zerfetzten Sofas erst einmal kurz hinzusetzen. Umgeben von den Trümmern meiner Wände, die mich früher einmal vor der harten Wirklichkeit schützen. Was war nur passiert? Im Grunde war es offensichtlich, bei diesem Anblick, aber wieso? Haben wir uns selbst, blind über den Rand der Klippe gedrängt oder war es ein winziger Felsbrocken, kaum zu sehen, der sich löste und die schon lange nicht mehr sichere Klippe den Halt genommen, der uns in den tiefen Abgrund des Verderbens stürzte? Viele Frage kann man stellen, doch wie jemals eine Antwort finden?
Ich mache mich lieber auf die Suche nach eventuell noch brauchbaren Gegenständen aus den Trümmern meiner zerstörten Existenz. Doch bis auf die verbrannten Überreste meines Bettes, ein paar zerfetzte Bücher und ein paar Dvds, die dieses Szenario überlebt hatten, gibt es nichts. Wäre es möglich? Ja es ist. Es hatte also doch einen Grund wiederzukommen. Alle noch heile, es grenzt an ein Wunder. All die Aufnahmen die ich im Laufe der letzten Jahre gemacht habe. Trotz der aufsteigenden Gänsehaut und dem flauen Gefühl in der Magengegend beschließe ich, dass ich sie mir ansehen muss. Ich hatte zwar schon abgeschlossen mit der Vergangenheit, ich wollte all das hinter mir lassen und neu anfangen, was wäre mir auch geblieben, angesichts der Trümmer. Ich habe schon fast vergessen, was alles passiert war. Oder hatte ich es nur verdrängt, um der bitteren Realität zu entfliehen? Ich kann die brennende Neugier nicht verdrängen und mache mich auf die Suche nach einem funktionstüchtigen DVD-Player und einem Fernseher. Nach stundenlanger Suche und einem erbitterten Kampf mit den Tücken der Technik, die es mir sehr schwer machten, diese zwei simplen im Grunde doch alltäglichen gewesenen Geräte an die Autobatterie meines Wagens anzuschließen. Welch Ironie, wo sie doch einst zum täglichen Leben gehörten und man sie bequem einfach in an eine Steckdose anschließen musste. Innerhalb von Sekunden. Schon konnte man es sich auf seinem Sofa gemütlich machen. Nun musste mein Auto für dieses simple Vergnügen herhalten. Ich mache mir es auf dem Stuhl gemütlich, den ich zusammen aus mit den zwei Wunder der Technik in einer noch fast erhaltenen Wohnung am anderen Ende der Stadt gefunden hatte.
Ich lege die ersten der vielen DVDs ein und gebe mich mit gemischten Gefühlen den Bildern meiner Vergangenheit hin. Ich merke wie sich mir die Frage aufdrängt, wieso ich eigentlich immer wie ein Idiot alles gefilmt habe. Die Bilder erscheinen mir erst als bedeutungslos, doch im Laufe der Zeit fange ich an zu begreifen. Wie könnte ich nur alles vergessen? Was war geschehen, dass ich mich so von mir entfernte? Wut? Über Sinnlosigkeit dieser Katastrophe? Selbstschutz? Vor der bitteren Wahrheit die ich schon lange kommen sah? Kann das sein? Ja es war so. Je länger ich die ganzen Bilder anschaue, desto klarer wird es mir. Mit jeder Sekunde kehren jene Gefühle wieder, aus denen all das entstand. Was ich vorher noch für einen durchgeknallten Fetisch für Homevideos hielt, wurde immer mehr zu einem richtigen Dokumentarfilm. Ich beginne zu merken, wie sich die Vergangenheit wieder Stück vor Stück vor mir rekonstruiert und mit ihr auch all jene Gedanken, die mich dazu bewegten aus meinem Leben und all deren die meine Wege kreuzten, eine Realityshow zu machen. Blind, nannte ich diese Aufnahmen. Ich denke auch wieder zu wissen wieso. Es fällt mir wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen. Wir waren blind. All die Menschen, die ich filmte, die ich nicht kannte. Außer den Grund aus den ich auf jeden von ihnen meine Kamera richtete. Blindheit. Ich erkannte sie in so vielen. Nie hätte ich sie alle filmen können. All diese Menschen die es überall gab, die ganze Welt war voll von ihnen. Mich überkommt wieder die Wut und die Unverständnis, die fühlte als ich immer wieder aufs Neue meine Kamera auf sie hielt. Doch machte ich ihn keinen Vorwurf, das wäre falsch gewesen. Ich konnte gut nachvollziehen, wieso sie den Problemen, nahezu der ganzen Welt um sie herum den Rücken zukehrten.
In dieser Zeit war kein Platz mehr für mehr Sorgen als die ihres täglichen Lebens. Diese Zeit war geprägt vom eigenen Kampf um das eigene Überleben. Um sie herum konnte man die Resignation fühlen. Man hatte es in diesen Tagen aufgegeben zu kämpfen. Man konnte nur die Augen verschließen, was sollte man auch tun. Wie sollte man anfangen all die Dinge die der Gesellschaft, der Politik aus dem Ruder gelaufen waren wieder zu ordnen? Wo sollte man anfangen? Und wie, wenn man doch nur ein fast bedeutungloser Teil einer riesigen Masse war, eine so unüberwindbare Mauer von Problemen, sodass ein einzelner sie nie hätte durchbrechen könnte. Wieso also sich einem Kampf stellen, den man alleine doch nie gewinnen kann? Verständlich. So verständlich, dass man es für selbstverständlich nahm, so offensichtlich, dass man sich nicht einmal darüber im Klaren war.
Es beschleicht mich wieder dieses unbeschreibliche Gefühl von Leere bei dem Anblick dieser Bilder. Obwohl sie bunt und lebendig waren, wirkten sie doch so kalt und grau. All diese Menschen die aneinander vorbeiliefen, sich einander sich nicht einmal zu bemerken schienen. So schnell wie sie ins Bild liefen waren sich wieder verschwunden. Nur ein winziger Teil im alltäglichen Wahnsinns in dem jeder von ihnen gefangen war. Von Geburt an. Unwiederuflich. Geboren mit Schulden, Blut an ihren Händen. Ungewollt. Unwissend. Kaum einer von ihnen geboren um zu leben.Um in Freiheit zu leben, um zu sein wer man möchte, zu tun was man möchte. Geboren um zu arbeiten, zu funktionieren, zu folgen, zu konsumieren, bedingungslos. Von Geburt an gelehrt zu folgen ohne zu fragen. Anzunehmen was gegeben, zu tun was verlangt wird. Angepasst, zurechtgemacht, den Weg ausgeschildert, die Ausfahrt gesperrt, als einziges Ziel der Tod. Ohne Seitenstreifen, Raststätte. Kein Gegenverkehr, nur in eine Richtung freigegeben.
Man könnte es mit so vielen unterschiedlichen Dingen vergleichen, aber immer würde es nach demselben Schema verlaufen. Egal wie man Freiheit auch interpretiert, zu finden ist nichts davon. In keinem Leben, keiner Familie, keiner Stadt, keinem Land dieser Welt. Nicht die geistige, meist nicht einmal die körperliche. Die einzige Freiheit die uns geblieben ist, ist die körperliche. Aber auch nicht die ist für die meisten selbstverständlich. Ich sehe sie jedenfalls nicht. Nicht die Würde, die jedem von uns zusteht, nicht die Liebe die jeder Mensch zu leben braucht, nicht die Rechte, die vom Gesetz versprochen werden, nicht den Raum, den wir brauchen um zu sein wer wir sind, oder sein möchten, nicht die Zeit um zu tun nach dem wir uns sehnen, nicht das Verständnis für die Fehler die jeder von uns hat. Es gibt so vieles das ich nicht sehe. Ich sehe nicht das, was für mich Leben und Freiheit bedeutet. In allem was diese Bilder zeigen, sehe nichts von alle dem.
Ich sehe Sorgen, Ängste, Wut, Verzweiflung, Sehnsüchte, Träume, ich sehe so viel in ihren ausdruckslosen Gesichtern, so vieles, das man ihnen nicht ansieht, so vieles, das sie zu verstecken versuchen, zu verdrängen, zu kompensieren, zu leugnen. Ich sehe wie sich selbst belügen, um sich nicht zu verletzen, wie sie flüchten aus ihrem eigenen Leben, sich abkapseln, wie sie Dingen hinterherlaufen, die sich nicht erreichen können, wie sie Dingen hinterherlaufen, die im Grunde keine Bedeutung haben, ich sehe wie sie vor Dingen wegzulaufen versuchen, denen sie nicht entkommen können, ich sehe diejenigen die es aufgeben haben, diejenigen die sich darin verzettelt haben. Ich sehe Menschen, die anderen Menschen hinterherlaufen, Menschen die das Leben von Menschen zu leben versuchen, weil sie denken sie hätten es besser. Manche Menschen nehmen Drogen um zu flüchten, ich sehe wie Menschen sich gegenseitig töten, aus Hass, den sie nicht erklären können, der sich in ihnen verselbstständigt hat, aus Verzweiflung, die sie auffrisst. Ich sehe Menschen, die andere Menschen hassen, auch wenn sie nicht wissen wieso, die es tun weil andere es tun, die andere beschuldigen für Dinge die schief gehen, die sich nicht erklären können. Die verurteilen, ohne zu fragen weil sie ihre Fehler nicht verstehen. Ich sehe Menschen in Schubladen, in die andere sie stecken. Menschen die andere Menschen ausschließen, weil sie sie nicht verstehen. Ich sehe Menschen, die Dinge kaufen, die sie nicht brauchen, wie sie versuchen, dadurch Freude zu verspüren, ihr Leben schöner zu gestalten, weil sie sonst nichts haben, was ihnen Freude beschert. Wie sie Modetrends folgen, um das Gefühl zu haben, sie hätten etwas, das sie mit anderen Menschen verbindet. Ich sehe Menschen, die andere von sich wegstoßen, weil sie Angst haben verletzt zu werden. Die sich abwenden, weil sie sich unverstanden fühlen, wie sich selbst verletzten um sich von anderen Schmerzen abzulenken oder um überhaupt mal etwas fühlen. So viele Frauen, die sich für die Schönheit unters Messer legen, damit sie das Gefühl haben, gemocht zu werden. Menschen die nicht wissen, wie sie mit ihren Fehlern zurechtkommen sollen.Menschen die um jeden Preis geliebt werden wollen. Die alles tun, für etwas Aufmerksamkeit. Ich sehe wie Menschen sich kaputtmachen, um dem gerecht zu werden, was andere von ihnen verlangen. Ich sehe, wie Menschen andere Menschen manipulieren, wie die Werbemacher mit den Wünschen und Sehnsüchten spielen, um ihre Produkte zu verkaufen. Ich sehe wie Menschen sich selbst in die Luft sprengen, die Anschläge verüben, weil sie nicht mehr wissen, wie sie die Welt dazu bringen können, sie und ihre Wünsche, Probleme und Meinung wahrzunehmen. Ein System, das sich selbst und die Menschen die nach ihm Leben, langsam und qualvoll zerstört. Menschen die dieses System verteidigen, weil sie nicht wissen, was sie tun sollten wenn sie auf sich allein gestellt wären. Die nicht zurechtkommen im Leben, ohne dass man ihnen sagt wie. Die Gesetzte brauchen um zu wissen was richtig und falsch ist. Die jemanden brauchen, der ihnen den Weg zeigt, auch wenn er ins Verderben führt. Und solche die die diese Menschen ausnutzen. Die sie in sinnlose Kriege schicken.
Viele bemerkten nicht wie sich die Gesellschaft in der sie lebten an Rande des Wahnsinns bewegte. Viele die es taten, versuchten es zu verdrängen, wenige taten etwas, wenige stellten sich gegen diesen Wahnsinn, der unser Alltag war. Die meisten scheiterten. Es war ein ewiger Kampf, ein ewiger Kreislauf. In jeder Generation auf Neue. Ich kämpfe mittlerweile mit den Tränen. Ich war einer derjenigen, die versucht haben zu kämpfen. Die Menschen wachzurütteln. Es kostet einen sehr viel Kraft, zu akzeptieren dass viele nicht wahrhaben wollen, dass die Werte, das Denken, die Gesetzte, nicht vollkommen sind. Das dieses ganze System nicht funktioniert. Es war für mich selbst schwer zu akzeptieren und zu begreifen. Aber ich habe versucht, etwas zu tun. Mir war klar, dass es für mich alleine nicht möglich war, die Welt zu ändern. Zu jeder Zeit und an jedem Ort, gab es Menschen, die es versuchten. Doch wären sie weit gekommen, sähe unsere Welt anders aus. Diese Filme waren mein Weg, all das was um mich herum geschah zu verarbeiten. Um nicht aufzugeben und selber dem Kreislauf zu erliegen, wie die Menschen die ich filmte. So viele Dinge die mir durch den Kopf gehen. Wieso ließen wir das alles zu?
Ich beschließe eine Pause zu machen und mir die Beine bei einem Spaziergang zu machen und meine Gedanken zu ordnen. Der Anblick der Trümmer ist für mich ebenso beruhigend, wie beängstigend. Man kann es von zwei Seiten betrachten. Auf der einen Seite steht das Leid und die Zerstörung, die Trauer über all das was zerstört und verloren war. Die Hilflosigkeit gegenüber dem Grauen dieses Krieges der ebenso sinnlos erschien, wie all die, die ihm vorangegangen waren.
Von der anderen Seite jedoch, ist es eine Chance. Auf der anderen Seite ist etwas, das uns die Möglichkeit gibt, wieder neu anzufangen. Denn es ist nicht das Schöne und Gute im Leben, was die Menschen verbindet, was sie dazu bringt, ihr Leben zu überdenken. Zu zweifeln und zu handeln. Es sind die Katastrophen, die Kriege in denen die Menschen sich zusammenfinden. In denen sie bedingungslos anderen helfen, ungeachtet von Religion, Alter, Hautfarbe, Aussehen oder Charakter. Es ist etwas, das ohne Zweifel zeigt, das es Zeit ist, etwas zu ändern. Etwas so gewaltig und von einem so großem Ausmaß an Zerstörung, das nichts anders bleibt, als wieder neu anzufangen. Ohne Zweifel grausam und schrecklich. Doch ist es leider meist das einzige, das die Menschen wachrüttelt. Etwas woraus wir lernen. Oft das einzige aus dem wir etwas lernen. In diese Gedanken vertieft beende ich meinen kleinen Spaziergang da wo ich ihn begonnen habe. Mir drängt sich die Frage auf, ob überhaupt irgendjemand weiß, wieso das alles passiert ist. Ich schätze dass niemand mehr sagen, wer das hier begonnen hat. Wer oder was war der Auslöser? Im Grunde ist es doch aber egal wer. Meist ist es doch ein winziger, unscheinbarer, bedeutungsloser Tropfen, der das bis zum Rand gefüllte Fass zum überlaufen bringt. Ein Fass so voll von Missständen und Problemen, die nicht bemerkt werden, bis sie in einer riesigen Welle alles überrollen. So ist es immer gewesen. Ich komme zu der traurigen Erkenntnis, dass eine Welt ohne Kriege scheinbar für uns Menschen nicht möglich ist. Das lehren uns schon Geschichtsbücher. So banal die oberflächlichen Gründe eines Krieges auch zu sein scheinen, die wahren Hintergründe sind meist so schwerwiegend wie gleich.
Man könnte es mit Mord vergleichen, ausgelöst durch eine Auseinandersetzung, die erst dann endet, wenn sie eskaliert. Wenn ein Gleichgewicht, eine Harmonie oder eine Beziehung erst einmal ins Wanken gerät, braucht es nicht viel, um endgültig zu kippen. Aber meist wird es einem erst hinterher bewusst. Es scheint als würden wir sie brauchen, die Katastrophen. Dass wir sie brauchen um zu merken, dass etwas nicht mehr funktioniert. Um wieder neu anzufangen. Ein undefinierbares Gefühl kommt in mir auf, während die letzten Sonnenstrahlen ein warmes Licht auf die Trümmer werfen. Ich genieße die Stille um mich herum. Es fühlt sich unwirklich an, merkwürdig. Als ob die Zeit stillsteht, als ob es sie gar nicht gebe. Als ob wir sie erst noch erschaffen müssten. Alles neu erschaffen müssten. Endlose Möglichkeiten die wir haben, um unsere Welt neu aufzubauen. Wie könnte sie wohl dieses Mal aussehen?
Die Dunkelheit breitet sich aus. Einen kurzen Augenblick halte ich inne, bevor ich mich auf meinen Weg mache. Das Ziel kenne ich nicht, es gibt keines. Es gibt nur den Weg. Den Weg in eine neue Welt, eine neue Gesellschaft. Wir stehen wieder am Anfang. Eine Chance, die es zu nutzen gilt. Wir haben die Möglichkeit, die Gesellschaft zu gestalten. Was werden wir daraus machen? Werden wir gestalten oder nur restaurieren? Haben wir dieses Mal wirklich etwas gelernt? Was werden wir ändern? Oder ist es am Ende doch nur ein ewiger Kreislauf? Nehmen wir unsere Zukunft endlich selbst in die Hand oder lassen wir uns weiter treiben? Werden wir unsere Gesellschaft selbst gestalten oder lehnen wir uns zurück und lassen sie von anderen gestalten? Es liegt an uns allen, wie unsere Gesellschaft aussieht. Es liegt an uns, etwas zu tun, denn jeder Einzelne von uns ist ein Teil von ihr. Die Zukunft ist das Resultat aus dem, was wir im hier und jetzt tun. Wir haben es in der Hand.
Ich für meinen Teil lasse meine Vergangenheit hinter mir. Ein letztes Mal besichtige ich meine alte Wohnung. Ich werde nicht wiederkommen, ich habe das gefunden, wonach ich gesucht habe. Mich selbst. Das ist alles, was ich brauche. Ich werde neu anfangen. Die Gesellschaft auch? Mit nichts außer meiner alten Kamera mache ich mich wieder auf den Weg. Wir werden sehen.


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Eingereicht am 24. Oktober 2006.
Herzlichen Dank an die Autorin / den Autor.
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