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Eingereicht am
25. Februar 2007

Das geheime Leben der Gedanken

© Hannah Schmider

Langsam gehe ich die Treppe hinauf, es fällt mir schwer nicht stehen zu bleiben denn es raßen mir unendlich viele Bilder von Augenblicken durch den kopf welche ich mit ihm in Verbindung zu diesem ort hatte.

Ich gehe weiter und weine leise denn es war schön und zugleich sehr anstrengend diese Zeit an diesem Ort.

Tisch, Essen, Lachen, Seepost, Alkohol, Angst, Persönlichkeit, Auto fahren, abholen, Cafe, Brief, Alchimist, Gespräche, Weihnachten, Kirche, gute Musik, miteinander Tanzen, Registratur, Wohnung, Vogel, Berührungen, Kuss, Blicke --- einen Monat später.

Zwei Monate haben wir hier praktisch gelebt uns jeden Tag gesehen sind uns jeden tag ein wenig näher gekommen ..... und zum Abschied einen Blick von ihm welcher tief in meine Seele gedrungen ist einen blick den ich nie vergessen werde, den ich nicht deuten konnte.

Blicke ich auf diese Momente zurück ordne sie, zieht sich ein Grinsen über mein Gesicht einfach so einfach schön.

Und nun nach einem Monat stehen wir immer noch im Kontakt --- was ich niemals dachte denn ich glaubte der abschied war endgültig.

Der Kontakt ist vorhanden doch das Treffen unserer Körper? Wann kommt das zu Stande?

Jedes Mal sagst du mir kurzfristig ab und jedes Mal verzeihe ich dir auch wenn die Enttäuschung noch so groß ist.

Ich will dich sehen, mit dir sprechen und austesten was ich spüre wenn du mir gegenüber stehst --- ob es nur körperliches Verlangen oder Liebe ist ob du dasselbe fühlst oder nicht?

Lass es uns doch einfach ausprobieren habe keine angst.....

Ich schrecke hoch, meine Therapeutin steht vor mir und holt mich aus meinen Gedanken zurück ...

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